Der entscheidende Mechanismus dahinter ist der Fremdkapitalhebel. Während bei vielen anderen Investments zunächst eigenes Kapital eingesetzt werden muss, können Immobilien in der Regel größtenteils über Bankdarlehen finanziert werden. Das bedeutet: Der Investor bringt nicht den gesamten Kaufpreis selbst auf, sondern nutzt die Finanzierungskraft einer Bank, um Vermögen aufzubauen.
Der Schlüssel dafür ist weniger vorhandenes Geld – sondern vor allem Bonität.
Vermögen mit geliehenem Kapital aufbauen
Bei Immobilieninvestments arbeitet ein Investor mit einem besonderen Vorteil: Er investiert nicht nur sein eigenes Kapital, sondern auch das Kapital der Bank.
Ein Beispiel:
Eine Immobilie kostet 250.000 €. Wenn ein Investor diese überwiegend fremdfinanziert erwirbt, arbeitet nicht nur sein eigenes Geld, sondern das gesamte Objekt für seinen Vermögensaufbau. Mieterträge tilgen einen Teil des Kredits, während gleichzeitig Wertsteigerungen und steuerliche Effekte entstehen können.
Ihr Vermögen wächst am gesamten Objektwert – nicht nur am eingesetzten Eigenkapital.
Über Jahre hinweg entsteht so Vermögen – obwohl der Investor den Großteil des Kapitals ursprünglich gar nicht selbst eingebracht hat. Deshalb ist bei Immobilieninvestments häufig nicht das vorhandene Geld entscheidend, sondern die Finanzierungsfähigkeit.
Und diese hängt direkt von der Bonität ab.